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Der Compoundbogen

 


(compound = zusammengesetzt, kombiniert) ist die technisch aufwendigste Form der Bogentypen.
Seine Besonderheit liegt darin, dass die Sehne über exzentrische Umlenkrollen geführt wird.
Dadurch erreicht man, dass ab einem bestimmen Punkt beim Spannen der Sehne die Wirkung der Exzenter einsetzt.
Im gespannten Zustand hat der Schütze bis zu 80 %
Zugentlastung (Let-Off).
Das hat zur Folge, dass Compoundbögen hohe Zuggewichte haben,und trotzdem noch problemlos bewältigt werden können.
Der oben abgebildete PSE Firestorm ist z.B. mit einer Zugkraft von 70 lbs.
(englische Pfund) und einem Let-Off von 80 % erhältlich.
Im gespannten Zustand hat der Schütze nur 14 lbs. zu halten.
Trotzdem wird beim Schuss die Energie von 70 lbs. auf den Pfeil abgegeben.
Das sind dann Pfeilgeschwindigkeiten von 300 Fuß/sec. (330 km/h).
Dadurch bekommt der Pfeil natürlich eine sehr gestreckte Flugbahn.
Das falsche Einschätzen der Schussentfernung ist nicht mehr so gravierend.
Die Folge: Der Bogen wird (in den Ländern, in denen es erlaubt ist) gerne zur Jagd genommen.
Und damit man dabei nicht im Unterholz hängen bleibt, ist der Bogentyp in den meisten Fällen sehr kurz gehalten.
Der Compoundbogen bleibt im Gegensatz zu den anderen Bögen immer gespannt.
Ohne eine entsprechende Einspannvorrichtung ist das Spannen und Entspannen auch gar nicht möglich!
Auf diesem Bild unten können Sie einiges über den Compoundbogen erfahren.
Der Bogen setzt sich aus 3 Teilen zusammen - den beiden Wurfarmen und dem Mittelteil (hier mit angebautem Visier und angebauter Pfeilauflage).
Deutlich zu erkennen: Das Bogenfenster.
Es sorgt dafür, dass der Pfeil das Bogenmittelteil nicht so stark "umfliegen"
muss. Gleichzeitig hat man durch das Bogenfenster den Blick frei auf das
angebaute Visier.
Direkt darunter: Der Griff - beim Rechtshandbogen für die
linke Hand geformt; die rechte Hand zieht die Sehne (hier mit einem Release).

Es gibt auch die (seltene) Variante, dass die Sehne mit einem Fingertab
gezogen wird, wie bei einem Recurve-Bogen. Das geht bei großen und nicht zu
starken Bögen (bis ca. 40 lbs.)
Beachten Sie, dass Sie dann auch eine Recurve-Pfeilauflage und Recurve-Pfeile (eine Feder steht seitlich ab) benötigen.

In der Sehne angebracht: ein Peep-Sight. Eine kleine Scheibe
mit einem Loch in der Mitte. Durch dieses Loch zielt man über das Visier auf das
Ziel (vergleichbar mit einem Diopter beim Gewehr).
Die meißten Compoundbögen sind übrigens so gefertigt, dass man durch gleichmäßiges Herausdrehen der Wurfarmbolzen das Zuggewicht um ca. 10 lbs. reduzieren kann (bei einigen Herstellern sogar mehr).
Empfohlene Compoundbogen-Stärken:

Frauen schießen in der Regel mit Compoundbögen im Bereich von 40 bis 55 lbs. Männer im Bereich 50-60 lbs. (mehr ist bei FITA-Turnieren nicht erlaubt). Ein 10 jähriger Junge kommt mit einem Bogen um die 15 bis 25 lbs. gut klar.


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